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AU SOLEIL

 

Au Soleil du Sud
Ubierstraße 6
53424 Remagen
Tel.: 02642-210936
www.ausoleil.de

Schlucht der Verconle
mit alten Mühlen
und Lehrpfad

Grundsätzliches:
Diese Wanderung führt landschaftlich imposant durch eine tiefe Schlucht. Sie beinhaltet einige "delikate Passagen", mit Leitern und kurzen seilgesicherten Abschnitten. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind daher Grundvoraussetzung - für Kleinkinder ist die Wanderung nicht geeignet. Ansonsten macht aber besonders Kindern diese Wanderung (wegen des Abenteuercharakters) viel Spaß. Im Frühling kann die Schlucht durch Wasser blockiert sein. Machen Sie dann keine Experimente und kehren Sie um. Wir empfehlen gegen die markierte Richtung zu laufen - ist ist die Passage interessanter und erspart den langwierigen Aufstieg über die Höhen zu Beginn. Beachten Sie die Hinweise auf Privatbesitz. Im Rahmen des Weges gibt es sehr gute Erklärungstafeln über den Mühlenbetrieb in der Schlucht. Dauer ca. 4 Stunden.

Anfahrt:
Auf der D2 von Gordes Richtung St.-Saturnin d´Apt. Ausgeschilderter kleiner Parkplatz direkt an der D2.

Über Schotterstraße (rot-weiße Markierung) bis zum Anwesen Les Grailles. Geradeaus weiter, den geteerten Weg überqueren (rechts ein Haus) und wenige Meter bis zu einer Hinweistafel (Keramikplatte auf gelbem Sockel) mit dem Titel “Circuit de découverte du Moulin Carbier.” Achtung: Unser Weg führt entgegengesetzt der auf dieser Tafel gezeichneten Wanderrichtung. Daher: Nach wenigen Metern, unterhalb des großen Hauses (mit großer Terrasse) rechts abbiegen, dabei das erste gelbe Kreuz ignorieren.
Von nun an auf der gesamten Wanderung immer konsequent der gelben Markierung folgen, dabei jedoch beachten, dass entgegen der eigentlich empfohlenen Wanderrichtung gelaufen wird.
Links vom Bachbett weiter. Bald kommt ein gelber Metallpfahl mit der Beschriftung “Prise d`eau”, kurz danach unter einem Felsüberhang ein weiterer Pfahl “Grange Rupestre”. Wenige Meter später schon die erste Mühle “Le Moulin Cabrier”.
Der Weg führt weiter geradeaus, links zwischen Gebäude und Felswand vorbei und oberhalb der Mühle durch die ehemalige Wasserrinne. Es kommt eine Hinweistafel mit dem Titel “L´amémagement hydraulique pour le Moulin Cabrier”. Weiter durch die in den Fels gehauene Rinne bis zu einem (trockenen) Wasserfall. Weiter über die Leiter und den mit einer Kette gesicherten Absatz.
Weiter durch das Bachbett, ein tiefer Strudeltopf wird rechts über den Felsen (Auf- und Abstieg mit Ketten gesichert) umgangen. Weiter durch das Bachbett entlang einiger Strudeltöpfe. Das Bachbett wird rechts verlassen, Aufstieg auf halbe Höhe.
Bald wieder steiler Abstieg, die Talsohle durchqueren und direkt den gegenüberliegenden Hang steil hinauf. Es folgt ein längerer Abschnitt an diesem Hang, dabei mehrmals auf und ab und über Schotterfelder. Der Abstieg zur Talsohle erfolgt durch eine senkrechte Felsrinne (mit Kette gesichert) und einen steil abfallenden Schotterpfad.
Weiter im - an dieser Stelle engen - Tal, durch Gestrüpp. Dann weitet sich das Tal wieder und der Weg führt über eine große Felsplatte. Weiter im Bachbett bis zu einer Mauer. Über diese hinweg gelangt man direkt zur Mühle “Moulin Gruaire”, im Türsturz die Jahreszahl 1800. An ihr vorbei, durch ein Buchsbaumwäldchen bis zur Mühle “Moulin Jean de Marre”. An dieser Mühle links den Hang hinauf bis auf die Ebene der oberen Etage des Gebäudes. Dort direkt links über mehrere Serpentinen steil aufwärts. Der Weg gewinnt schnell an Höhe und hat die gelbe, wie auch eine blaue Markierung. Bei einer Hinweistafel hat man einen imposanten Überblick über die Schlucht. Wenige Meter später macht der Weg einen Knick nach rechts und führt nun in ein Seitental. Der angenehme Schotterpfad führt bis unterhalb der Autostraße von Gordes nach Murs.
Bei dem Hinweisschild “Circuit de découverte du Moulin Jean de Marre” links auf den breiten Schotterweg. Kurz bergauf, dann aber immer bergab, anfangs relativ breit, später deutlich schmäler. Schöner Ausblick über die Ebene bis zum Luberon, rechts auf Gordes. Er endet an dem Gebäude (mit großer Terrasse) und der Hinweistafel, die Stelle, an der der Einstieg in die Schlucht begonnen hat. Auf dem Schotterweg zurück zum Parkplatz.